Konversion der Alanbrooke Kaserne - Vorbereitende Arbeiten gehen weiter!

Voraussichtlich ab Mittwoch, 23. Januar, werden auf der Alanbrooke Kaserne vorbereitende Arbeiten für den Rückbau und die Neuerschließung der 18 Hektar großen Kaserne durchgeführt. Auf dem Gelände der Kaserne sowie im angrenzenden Bereich müssen Bäume gefällt werden. Verkehrsteilnehmende müssen mit kurzzeitigen Behinderungen rechnen. Die Rodungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte nächster Woche an.

Auf dem Kasernengelände müssen rund 70 Bäume gefällt werden, bevor die Brut- und Nistzeit beginnt, um die ab Sommer 2019 anstehenden Erschließungs- und Rückbaumaßnahmen wie geplant durchführen zu können. Die Bäume weisen teils größere Schäden auf, die die Stand- und Verkehrssicherheit gefährden. Vor der Fällung werden alle Bäume auf Vögel und Fledermäuse untersucht, die dort ihr Winterquartier haben könnten. Die Bäume befinden sich überwiegend im südlichen Bereich des ehemaligen Kasernengeländes, für den über ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren bereits in 2016 eine komplette Neubebauung mit hochwertigen Grünzügen konzipiert wurde.

Im Zuge der Entwicklung des neuen Stadtquartiers auf den Flächen der ehemaligen Alanbrooke Kaserne werden über 40 erhaltenswerte Bestandsbäume dauerhaft gesichert. Im Bereich der neu entstehenden Grünzüge werden zukünftig mehr als 60 Bäume neu gepflanzt.

Um in Zukunft den Verkehr um das Kasernengelände abwickeln zu können, muss sowohl der Kreuzungsbereich Erzberger Straße/Elsener Straße vergrößert werden, als auch der Kreuzungsbereich Giefersstraße/ Rathenau Straße. Im Bereich der Theodor-Heuss-Straße wird sich zukünftig der Straßenquerschnitt vergrößern. Daher müssen zusammen mit den Bäumen auf dem Kasernengelände auch drei Platanen an der Kreuzung Erzberger/Elsener Straße, ein Baum an der Kreuzung Rathenau-/Giefersstraße und zwei Bäume an der Theodor-Heuss-Straße, außerhalb der ehemaligen Kaserne gefällt werden.